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Begeisterung für Druck

  • Strukturen im Großformatdruck: Canon stellt Océ Touchstone vor

    Mit Océ Touchstone hat Canon auf der Fespa in Berlin eine Relief-Drucklösung für den digitalen Großformat-, Dekor- und Verpackungsdruck vorgestellt. Mit ihr lassen sich strukturierte Oberflächen, Prägungen, metallische Akzente oder erhabene Schriftzüge durch den mehrschichtigen Druck nachbilden.

    Océ Touchstone ist laut Hersteller eine End-to-End-Lösung, die aus vier Einzelkomponenten besteht: einem Plug-in-Design-Tool für Adobe Photoshop, der Onyx-Thrive-Workflow-Lösung, der Océ Touchstone Software mit Océ ALPS-(Advanced Layer Printing System)-Technologie und einem Großformat-Flachbettdrucker der Océ-Arizona-1200- oder -2200-Serie.

    Druckveredelung im Flachbett-Digitaldruck

    Wie Mark Lawn, Director, Graphics & Communications Group, Canon Europe, erklärt, suchen Druckdienstleister immer stärker nach Möglichkeiten, sich von ihren Mitbewerbern zu differenzieren. Designer und Druckdienstleister seien wiederum zunehmend bereit, einen Preisaufschlag für wirkungsvollere Oberflächen zu bezahlen. Dieser Trend werde durch eine aktuelle Studie von Infotrends gestützt, der zufolge 89 Prozent der Printbuyer und 43% der Druckdienstleister bereit seien, einen Aufschlag für texturierte oder erhabene Drucke zu zahlen.

    Mit der Océ-Touchstone-Technologie nimmt Canon diesen Trend nun auf. Mit ihr lassen sich verschiedene strukturierte Oberflächen für mögliche Anwendungen in der Innen- und Außendekoration nachbilden, zum Beispiel Stein-, Ziegel-, Holz- und Flieseneffekte. Schildermacher können die Technologie zudem für funktionelle Anwendungen wie Blindenschrift oder für die Herstellung von Reliefschriften nutzen. Druckdienstleister, die mit dem Flachbettdrucksystem kundenspezifische Verpackungen in kleinen Auflagen herstellen, erzielen mit Océ-Touchstone beispielsweise Präge-Effekte.

    Wie Relief-Effekte mit Océ Touchstone erzeugt werden

    Die Kreation der erhabenen Effekte erfolgt bei Océ Touchstone in Adobe Photoshop, unterstützt durch das Plug-in. Eine 3D-Vorschau ermöglicht es, Anpassungen der Gestaltung und der Höhe der Erhebung im Voraus zu erkennen. Nach der Fertigstellung wird das Design in eine Standard-PDF-Datei übertragen.

    Die Onyx-Thrive-Workflow-Lösung übernimmt das Farbmanagement und übergibt die Datei- und Höheninformationen an die Océ ALPS Engine. Diese verarbeitet, so Canon, die 2D- und Höhendaten zu einer Relief-Druckdatei, „zerlegt“ sie in die einzelnen zu druckenden Schichten, erstellt einen „Stapelauftrag“ für den Tintenauftrag und sendet die Batchdatei an den Flachbettdrucker. Das Océ Arizona System druckt die einzelnen Schichten, indem es die Druckkopfbrücke automatisch anhebt.

    Auf der FESPA 2018 war Océ Touchstone in Verbindung mit einer Océ Arizona 1280 GT zu sehen.



  • Kundenmagnet Letterpress

    Printprodukte, gedruckt im Letterpress-Verfahren, sind meist an ihrem charakteristischen Druckbild zu erkennen: Die Farbe von Buchstaben und Bildern dringt tief ins Papier ein, die dadurch erzeugte Prägung gibt das Gefühl, dass man weniger einen flachen Druck in den Händen hält als ein räumliches Objekt.

    Per Letterpress produzierte Karten oder Cover entsprechen dem Zeitgeist: der Sehnsucht nach hochwertigen und nachhaltigen Produkten. Die Hochdrucktechnik eignet sich besonders gut für Typografisches, Zeichnungen und Illustrationen. Druckvorlagen sind digitale Daten, aus denen Nyloprint-Klischees hergestellt werden.

    Während des Druckvorgangs mit Tiegel, Boston-Handtiegel oder Andruckpresse wird Wert auf eine tiefe Prägung des Papiers gelegt. Gedruckt wird mit üblichen Buchdruckfarben, ab einer Farbe bis zu beliebig vielen – je nach Wunsch bzw. Geldbeutel. Für Glanz- und Metalliceffekte empfiehlt sich die Heißfolienprägung.

    Als Bedruckstoffe kommen ungestrichene, saugfähige und voluminöse Papiere in Frage – von einfachen bis zu speziell für das Letterpressverfahren geeigneten Papieren aus reiner Baumwolle wie Pure Cotton von Metapaper und Gmund Cotton oder Extrarough, auch von Metapaper. Diese haben eine sehr raue Oberfläche und eignen sich zudem für alle anderen Druckverfahren.

    Soll der beim Letterpress erzeugte Durchdruck auf die Papierrückseite nicht sichtbar sein, empfiehlt sich beispielsweise die Papiertechnologie Multiloft, ebenfalls von Metapaper. Dabei wird einseitige Klebeschicht des Multiloft-Bogens durch den Druck der Schneidemaschine aktiviert, sodass er sich mit einem zweiten Bogen verbinden kann und eine vorher geprägte Rückseite glatt kaschiert wird.

    Mehr über Letterpress, zum Beispiel über den Einsatz des Verfahrens in der Werkstatt Höflich (München), lesen Sie in Deutscher Drucker 2/2018, ab Seite 10. Das Heft kann als Einzelausgabe im print.de-Shop bestellt werden. Wollen Sie Deutscher Drucker im Abonnement beziehen? Hier geht es zu den Abo-Modellen.



  • Blue Cap steigert Umsatz um 47 %

    Im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2017 wird bei der Blue Cap AG ein um 47 % gestiegener Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen. Der geprüfte Konzernumsatz 2017 erreichte 141,8 Mio. Euro bei einem Ebitda von 11,2 Mio. Euro und einem Ebit in Höhe von 8,5 Mio. Euro. Zum 31. Dezember 2017 betrug der erstmals veröffentlichte Net Asset Value (NAV = Nettovermögenswert, also Wert aller materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände eines Unternehmens abzüglich der Verbindlichkeiten) des Portfolios 102,4 Mio. Euro und liegt somit etwa ein Drittel über der aktuellen Marktkapitalisierung. Nach dem Geschäftsjahr 2017 schlägt Blue Cap eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor.

    Das operative Konzernergebnis konnte trotz des Verkaufs der Beteiligung Biolink insbesondere aufgrund der „insgesamt positiven Geschäftsentwicklung sowie ganzjährigen Einbeziehung von Neschen in den Blue-Cap-Konzern erheblich gesteigert werden“, wie es bei Blue Cap heißt. Der Jahresüberschuss betrug insbesondere aufgrund des Verkaufs Biolink rund 40,0 Mio. Euro (Vorjahr 1,4 Mio. Euro). Das Konzerneigenkapital stieg zum Jahresende 2017 von 21,1 Mio. auf 57,3 Mio. Euro. Das entspricht einer Eigenkapitalquote zum Geschäftsjahresende von etwa 46 % (Vorjahr 24 %).

    Die NAV-Bewertung erfolgte anhand eines Discounted-Cashflow-Modells basierend auf den verabschiedeten Budgets der Portfoliounternehmen. Stille Reserven aus nicht betriebsnotwendigen Vermögenswerten und Schulden der Holding- und Immobiliengesellschaften des Konzerns sind im Rahmen der NAV-Bewertung nicht berücksichtigt. Der Net Asset Value des Portfolios wird künftig jeweils zusammen mit den Halbjahres- und Jahresergebnissen aktualisiert und veröffentlicht.

    Blue Cap ist in unserer Branche keine Unbekannte. Vor vier Wochen meldete print.de, dass Knauer-Uniplast, ein Hersteller von Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie, von Blue Cap übernommen wird. Zu Blue Cap gehört auch die Planatol Holding, die 2011 ihrerseits die Gämmerler GmbH übernommen hatte.



  • Hardcover per Klebebinder

    Der finnische Hersteller Fastbind hat eine neue Hardcover-Technik entwickelt. Mit dem Produkt Casing-In Sheet sollen sich mit jedem vorhandenen Profi-Klebebinder mit Umschlaganleger – gleich ob Hotmelt oder PUR – auch Hardcover in Kleinauflage erstellen lassen – laut Hersteller ohne großen Investitionsaufwand.

    Fotobücher, Books on Demand – auch im Hardcoverbereich nehmen kleine Auflagen immer mehr zu. Mit der Lösung Casing-In Sheet von Fastbind sollen sich Hardcover einfach und zu geringen Kosten auf dem vorhandenenen Klebebinder fertigen lassen. Dabei werde schlicht ein Soft- in ein Hardcover umgewandelt. So lasse sich beispielsweise bei einer Gesamtauflage von 1000 Exemplaren 900 Bücher als Softcover und 100 als Hardcover produzieren, so die Beispielrechnung des Herstellers. Pro Hardcover müssten lediglich noch ein paar Sekunden in das manuelle Einhängen in den Umschlag gerechnet werden.

    Dabei handelt es sich um ein beidseitig selbstklebendes Vorsatzpapier, das im Klebebinder als Umschlag fungiert. Dieses wird in den Umschlaganleger des Binders eingelegt, im gewohnten Prozess mit dem Buchblock verheiratet und dreiseitig beschnitten – fertig ist zunächst das Softcover. Die Hardcoverfertigung erfolgt im Anschluss daran manuell: Dabei wird das selbstklebende Vorsatzmaterial in die vorgefertigte Buchdecke eingehängt. Der Rücken bleibt frei, so dass auch dickere Bücher haltbar sind.

    Die Technik funktioniert laut Hersteller mit jedem Ein- bis Vier-Zangen-Klebebinder, unabhängig vom Automatisierungsgrad. Es spielt auch keine Rolle, ob mit PUR-Klebstoff oder mit EVA-Hotmelt gerabeitet wird. Benötigt wird für das Einhängen – neben dem Vorsatzpapier – lediglich das Falzeinbrenngerät Fastbind-Presso, mit dessen Hilfe der Vorsatz mit dem Cover verbunden wird. Fastbind Casing-In Sheet ist verfügbar für Buchformate bis DIN-A4 Hochformat für unterschiedliche Rückenstärken. Innenspiegel und Vorsatzblatt können individuell gestaltet werden.

    „Natürlich ersetzt Fastbind nicht die Handwerksqualität des Buchbinders“, erklärt Jochen Fürchtenicht, Geschäfstführer des Fachhandelsunternehmens Wilh. Leo’s Nachfolger in Unterensingen. „Man muss aber im Einzelfall sehen, was man will und wie es bezahlt wird.“ Leo’s vertreibt seit 2009 die Fastbind-Produkte und hat jetzt auch Casing-In Sheet im Programm.
    Mit der Fastbind-Technik, so Fürchtenicht, könne auch in der Digitaldruckerei ein vernünftiges Ergebnis erzielt werden. Sie eröffne eine Möglichkeit, für den Endkunden einen Mehrwert zu schaffen und die Wertschöpfung in der eigenen Druckerei zu generieren. So ließen sich beispielsweise mit den Buchdecken-Fertigungsmaschinen aus der Casematic-Reihe in Kleinststauflagen individuell bedruckte Buchdecken herstellen.
    Die Fastbind-Geräte und Systeme werden von Maping Co in Espoo in Finnland entwickelt und hergestellt. Die patentierten, selbstklebenden Casing-In-Sheet-Vorsatzblätter haben neben Wilh. Leo’s Nachf. übrigens auch die Fachhändler Stamagraph (München), Richter + Menzel (Neukirchen), sowie Mehring (Troisdorf) im Programm. [5269]



  • Download: Grafische Fachhändler in Deutschland
    Egal ob Kleinteiliges wie Buchschrauben, Dreieckstaschen und Klebepunkte, oder Druckmaschinen, Schneidsysteme, Falzmaschinen und Sammelhefter – das Portfolio der grafischen Fachhändler in Deutschland ist breit aufgestellt und deckt quasi jeden ...

  • Profi-Tec wird Generalimporteur für MCS-Inkjetdruckmaschinen in Europa

    Die Profi-Tec GmbH aus dem westfälischen Rheine ist neuer Generalimporteur für die Inkjetdruckmaschinen des amerikanischen Herstellers MCS in der Region Kontinental-Europa. Der Hersteller, der eigenen Angaben zufolge bereits 4000 Inkjet-Drucksysteme weltweit im Einsatz hat, will damit sein Engagement in Kontinental-Europa ausbauen.

    Die Profi-Tec GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Profi-Jet GmbH, ist seit 2010 auf Inkjetdrucksysteme für den variablen Datendruck spezialisiert und unterhält bereits seit 2013 eine enge Partnerschaft zur MCS Inc. Mit der Ernennung zum exklusiven Partner und Generalimporteur soll nun nicht nur die Zusammenarbeit gestärkt, sondern die Marke MCS in Kontinental-Europa weiter ausgebaut werden. In der Folge weitet die Profi-Tec nun ihre Vertriebstätigkeit auch auf nationale und internationale OEM-Partner und Händler aus. Seinen Schwerpunkt setze das westfälische Unternehmen im Europa-Geschäft auf spezialisierte Händler, die sich durch besonderes Fachwissen qualifizieren.

    Zum Portfolio der MCS Inc. gehört, neben einer Vielzahl anderer Maschinen, auch das MCS TK 17 Inkjet Web Printing System, das für die Individualisierung von Rollenprodukten im Inkjetverfahren eingesetzt werden kann.

     

     



  • Industrie 4.0 und Datenschutz

    Industrie 4.0 gewinnt auch in der Druck- und Medienbranche an Bedeutung. Ein ganz wesentlicher Grund sind die – wie bei jeder industriellen Revolution – erhofften Effizienzsteigerungen, Kostenersparnisse, Flexibilität, neue Geschäftsmodelle und damit insgesamt erhoffte Wertschöpfungssteigerungen.

    Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts und das Handling und Handeln mit Daten hat sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt. So belief sich der Umsatz im Bereich Big-Data-Lösungen im Jahre 2015 in Deutschland auf 1,4 Mrd. Euro, laut einer Prognose von de.statista.com wird bis zum Jahr 2020 mit Umsätzen von bis zu 4 Mrd. Euro allein in Deutschland gerechnet.

    Mehr als Datenschutz und Datensicherheit

    Durch die rasante Entwicklung im Bereich Industrie 4.0 werden Fragen nach rechtlichen Regelungen und auch vertraglichen Haftungsverteilungen zwischen den Beteiligten immer bedeutender. Der Gesetzgeber als Regulator tritt auf den Plan und zeigt zunehmend Aktivität. Auf der Agenda stehen im Wesentlichen Fragen nach Datenschutz und Datensicherheit, nach dem Urheberrecht (z.B. Schutz von Datenbanken als eigenes schöpferisches Werk) und Wettbewerbsrecht (UWG), aber auch Fragen des Vertragsrechts (Wer haftet bei Verlust von Daten im Vertragsverhältnis?) und das Haftungsrecht im Allgemeinen. Dienstleistungen werden immer häufiger auf Plattformen übertragen, die meist in Clouds liegen und bei denen Maschinen bzw. Algorithmen die finalen Entscheidungen treffen. Die Fragen nach Haftung können im Moment als weitestgehend ungeklärt betrachtet werden und es wird allgemein von „Share without care“ gesprochen.

    Schließlich stellen sich bei der digitalen Vernetzung für die Unternehmen existentielle Fragen nach der Datensicherheit. Nur wer tatsächlich „Herr über seine Daten“ ist, kann die oben erläuterten positiven Effekte auch nachhaltig erreichen. Der Gesetzgeber hat mit dem IT-Sicherheitsgesetz bereits auf die Fragen nach Datensicherheit reagiert und versucht damit, auf die Szenarien aus Cyber-Attacken bzw. Hacking für sogenannte kritische Infrastrukturen Regelungen zu schaffen. Es steht zu erwarten, dass gerade durch die zunehmende Vernetzung von Mensch und Maschinen diese Anforderungen durch die Verlagerung von Prozessen (Outsourcing) unmittelbar und auch mittelbar an die Druck-und Mediendienstleister weitergegeben werden.

    Was ist zu tun?

    Die Bedeutung von Datenschutz- und Datensicherheit wird weiter zunehmen. Daten als Wirtschaftsgut und als Assets zu schützen wird eine wesentliche Managementaufgabe sein. Die Themen lassen sich mit der wachsenden Bedeutung nicht mehr nebenbei mit abarbeiten bzw. verwalten. Die angesprochenen Potentiale gilt es zu analysieren und die rechtlichen Risiken einzuordnen. Dabei sollte nicht nur die Abwehr von rechtlichen Risiken im Fokus stehen, sondern auch das eigene Datenmanagement und die Sicherung der „Werte“. In Ansehung der ab Mai 2018 geltenden EU-DSGVO und deren erheblicher Konsequenzen sollten Unternehmer über ein Datenschutz-Management nachdenken. Wichtige Punkte, die dabei zu beachten sind:

    • Analyse der verarbeiteten Daten und Beschreibung der Datenströme
    • Analyse der Vertragsbeziehungen (Haftungsverteilungen etc.)
    • Analyse der Auftragsdatenverarbeitungskonstellationen
    • Analyse der IT- bzw. der Datensicherheit
    • Risikobewertung und aktives Management

    Im Kontext von Industrie 4.0 sind viele rechtliche Fragen noch nicht abschließend geklärt und bedürfen weitsichtiger Analyse und Entscheidungen. Die Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und zu agieren, anstatt gegebenenfalls nur noch zu reagieren, ist jetzt noch vergleichsweise günstig.

    Mehr über das Thema Industrie 4.0 und Datenschutz, zum Beispiel über die zukünftige Bedeutung der Datenschutzgrundverordnung, lesen Sie in Teil 14 der Serie “Recht in der Druckbranche” in Deutscher Drucker 15-16/2017. Das Heft kann als Einzelausgabe im print.de-Shop bestellt werden. Die gesamte Recht-Serie lässt sich am besten mit einem Abonnement von Deutscher Drucker verfolgen, hier geht es zu den Abo-Modellen.



  • Aus Technotrans AG wird Technotrans SE

    Künftig wird die Technotrans-Unternehmensgruppe (Sassenberg im Münsterland) als europäische Aktiengesellschaft mit dem Kürzel SE (Societas Europaea) firmieren. Die Aktionäre stimmten der Umwandlung kürzlich im Rahmen einer Aktionärsversammlung zu.

    Der Beschluss für die Änderung der Unternehmensrechtsform ist die nach außen am deutlichsten sichtbare Änderung. 99,8 Prozent des stimmberechtigten Kapitals votierten in der Halle Münsterland für diesen Schritt. „Wir möchten mit dieser Maßnahme unserer internationalen Ausrichtung Rechnung tragen“, erklärt Dirk Engel, Sprecher des Vorstands der Technotrans SE. Wesentliche Strukturen wie das dualistische System aus Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Arbeitnehmermitbestimmung bleiben von diesem Schritt unberührt.

    Ein weiterer wesentlicher Tagesordnungspunkt war der Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von rund 9,7 Mio. Euro. Hiervon werden knapp 6,1 Mio. Euro auf das Grundkapital in Höhe von 6,9 Mio. Euro ausgeschüttet, was 0,88 Cent je stimmberechtigter Aktie entspricht.

    Zudem stimmte die Hauptversammlung dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, ein neues Genehmigtes Kapital zu schaffen. Der Beschluss gilt bis zum 17. Mai 2023. Er löst eine ähnliche Regelung, die im kommenden Jahr ausgelaufen wäre, ab.

    Zuvor hatte der Vorstand in seinem Lagebericht einen Überblick über das vergangene Jahr gegeben. Erstmals hatte der Konzern einen Umsatz von mehr als 200 Mio. Euro ausgewiesen. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg 2017 um 79,2 Prozent auf 17,4 Mio. Euro, womit die eigene Prognose übertroffen wurde.

    Der Wachstumskurs soll fortgesetzt werden. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur erneut ein Wachstum.

    Die Technotrans-Unternehmensgruppe produziert, vertreibt und modernisiert Anwendungen aus dem Bereich Flüssigkeiten-Technologie. Ihre Kernkompetenzen umfassen die Kühlung, Temperierung, Filtration sowie Mess- und Dosiertechnik. Eine wichtige Zielbranche für Technotrans ist die Druckindustrie.



  • DS Smith stellt Europa-Organisation neu auf

    DS Smith, weltweit agierender Display- und Verpackungshersteller, hat sich neu aufgestellt: Die Länder Belgien, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz bilden künftig die neue Region Central Europe. Geführt wird diese Region nun von dem Belgier Philip Bautil.

    Bevor der heute 49-Jährige im Jahr 2000 als European Manufacturing Engineer ins Unternehmen – damals noch SCA Packaging – kam, studierte er in Leuven Engineering, Business Economics und Industrial Management. Sein Know-how baute er anschließend in verschiedenen Unternehmen auf. Von 2000 bis 2010 arbeitete er in verschiedenen Funktionen im operativen Geschäft von DS Smith und war vor allem auf Best Practice Sharing und Optimierungsprojekte fokussiert.

    2011 wurde er General Manager für zwei niederländische Industrial-Standorte und ein Jahr später Cluster Director für das Industrial-Geschäft in Benelux. Seit 2015 leitete er als Managing Director die DS Smith Region Benelux und baute seit 2017 zusätzlich einen neuen Geschäftsbereich innerhalb von DS Smith auf.

    Mit der neuen Region wurde sein Verantwortungsbereich nun deutlich erweitert. In Deutschland und der Schweiz hat er die Nachfolge von Per V Frederiksen angetreten, der den Display- und Verpackungshersteller verlassen hat.



  • Heidelberg startet neue Digital Unit

    Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) richtet mit dem Start der Heidelberg Digital Unit (HDU) ihre eCommerce-Aktivitäten sowie ihr digitales Marketing neu aus. Exklusiver Partner ist dabei die auf das „Internet of Things“ spezialisierte iQ! GmbH mit Sitz in München. iQ! soll der HDU zügig Zugang zu Digitalexperten sowie eCommerce und Big-Data-Know-how liefern.

    Primäre Aufgabe der HDU ist es, die unterschiedlichen Vertriebskanäle von Heidelberg in einem Kanal (Omnichannel) zu bündeln, zu harmonisieren und aufeinander abzustimmen. Zudem fasst die neue digitale Einheit alle Marketingaktivitäten mit dem Schwerpunkt auf den Ausbau und die Gestaltung des digitalen Kundenerlebnisses bei der Anbahnung von Geschäft sowie im laufenden Kundenkontakt zusammen. „Der Kunde kann so eine über alle Fachfunktionen bei Heidelberg konsistente Betreuung erwarten und produktübergreifend und entsprechend seines individuellen Bedarfs beraten werden. Über den Ausbau der eCommerce-Plattform profitiert Heidelberg im Gegenzug von Effizienzgewinnen bei der Lieferung von Verbrauchsmaterialen und Dienstleistungen“, wie es in einer aktuellen Presseverlautbarung wörtlich heißt.

    Laut Prof. Dr. Ulrich Hermann, Mitglied des Vorstands und Chief Digital Officer bei Heidelberg, soll mit der Heidelberg Digital Unit die Plattform für ein umfassendes digitales Ökosystem gelegt werden. In einem ersten Schritt können Kunden alle für den Betrieb einer Druckerei wesentlichen Verbrauchsmaterialien, Dienstleistungen sowie Ersatz- und Verschleißteile online auf eigens dazu optimierten Webseiten bestellen und bezahlen. „Schritt für Schritt werden wir das Angebot in Richtung unserer neuen digitalen Geschäftsmodelle, wie Subskription, erweitern“, so Dr. Hermann weiter.

    Der Smart Print Shop, den Heidelberg seinen Kunden seit der Drupa 2016 bietet, basiert auf weitreichender Softwareintegration und der Anbindung der installierten Basis an die Heidelberg Cloud. Die Option, anhand von Daten und Software nicht nur zu jedem Zeitpunkt zu wissen, ob und wie Kunden Maschinen auslasten, sondern Betriebszustände des Druckbetriebes vorherzusagen, ist auch Grundlage des neuen Subskriptionsmodelles von Heidelberg, bei dem der Kunde ausschließlich für den Nutzen, also die Zahl der gedruckten Bogen, bezahlt.

    HDU – digitales Start-Up

    Die HDU entsteht organisatorisch als Tochter von Heidelberg am Standort Wiesloch-Walldorf wie ein digitales Start-Up mit modernem Workspace in alter Fabrikhalle und erzielt Synergien mit den ebenfalls am Standort angesiedelten IT- und Software-Aktivitäten von Heidelberg. Dependancen in China, USA und Asien sind bereits etabliert. Mit der HDU will Heidelberg die weltweiten eCommerce-Umsätze von heute 100 Mio. Euro „signifikant steigern“, wie es weiter wörtlich heißt. Die HDU startet mit 50 Mitarbeitern und soll zügig mit dem erwarteten Anstieg des eCommerce-Geschäftes wachsen. Leiter der HDU und zugleich Chief Marketing Officer von Heidelberg ist Rainer Wiedmann, zugleich Eigentümer und Gründer der iQ! GmbH.



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