Stellenanzeige Offsetdrucker

Wir suchen eine/n

Offsetdrucker/in

auf Basis von 450,00 EURO.

Bewerber-Infos unter:
Telefon 0 26 06  96 10 39
E-Mail: neisiusgmbh[at]t-online.de

Stellenanzeige Handelsvertreter

Wir suchen eine/n

Freie/n Handelsvertreter/in

für die Betreuung unseres Kundenstammes und Neugewinnung von Printprodukten.

Bewerber-Infos unter:
Telefon 0 26 06  96 10 39
E-Mail: neisiusgmbh[at]t-online.de

Druckdaten
Google Routenplaner
Start Aktuelle Druck- und Medien-News News Druck & Medien

Newsfeeds

Print.de
Begeisterung für Druck

  • Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …

    So jedenfalls hat es Udo Jürgens gesehen – und im Optimalfall stimmt das ja auch. Mit 66 Jahren sollten die Kinder aus dem Haus und man selbst bei guter Gesundheit sein. Die Rente ist verdient und das eigene Unternehmen in der Druckindustrie könnte spätestens jetzt übergeben werden – mit gutem Ergebnis, wenn man alles richtig gemacht hat …

     

     

    Auf die Übergabe vorbereiten

    Und richtig gemacht hat man alles, wenn man sich rechtzeitig und sorgfältig auf die Übergabe des Unternehmens vorbereitet hat. Der erste Schritt sollte dabei sein, für sich selbst einen Zeitpunkt und ein oder verschiedene Wunschergebnisse festzulegen. Vielleicht gibt es auch Wunschpartner? Es ist zu überlegen, was übergeben werden soll und welchen Wert es hat – objektiv, für den bisherigen Inhaber sowie für den potentiellen Nachfolger. Dafür müssen stille Reserven geprüft und idealerweise offengelegt, die Bilanzpolitik der letzten Jahre begutachtet sowie Steuerberater, Rechtsanwälte und andere Personen befragt werden. Gespräche mit Leasinggesellschaften und Banken stehen an. Eine Kommunikationslinie zu Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der Familie will überlegt sein.

     

    Sich Rat holen – für dieses eine Mal!

    Dies alles ist notwendig, um einen guten Preis für sein Lebenswerk zu erhalten, diesen Preis einem Übernehmer sauber kommunizieren zu können und einem oder mehreren Übernehmern die Finanzierbarkeit des guten Preises zu ermöglichen. Jedenfalls, wenn das ein angestrebtes Ziel sein soll. Leider handelt es sich hierbei um eine Tätigkeit, die die meisten Unternehmer in der Druckindustrie nur einmal in ihrem Leben durchführen. Dann ist der Erstfall immer der Ernstfall. Deshalb lohnt es sich, dabei besonders sorgfältig vorzugehen und sich Input von Menschen geben zu lassen, die Übergaben schon mehrfach begleitet haben. Das kann der eigene Steuerberater oder der Banker des Vertrauens sein. Besser jedoch ist ein auf solche Fälle spezialisierter Berater. Diesen sollte man rechtzeitig suchen und kontaktieren, um notwendiges Vertrauen für den sensiblen Prozess der Unternehmensübergabe/-übernahme aufbauen zu können.
    Lohnen wird sich dies in jedem Fall, denn es geht bei der Abgabe des eigenen Unternehmens schließlich auch um Ihr Geld! [5915]

    Ihre Meinung?  insider@print.de

     

    Thomas Grübner, Finanzberater für die Druckindustrie
    Thomas Grübner ist geschäftsführender Gesellschafter der Elbe-Leasing GmbH (Dresden) und Autor der Artikel-Serie »Finanztipps« im Fachmagazin Grafische Palette.

     

     



  • Walstead kauft von LSC drei polnische Rollenoffsetbetriebe

    Die britische Walstead Group, einer der größten europäischen Akzidenzdruck-Konzerne, hat am 19. Juli 2018 die geplante Übernahme des europäischen Druckgeschäfts von LSC Communications, Inc. bekanntgegeben. LSC entstand 2016 als Abspaltung des US-amerikanischen Druckkonzerns RR Donnelley und betreibt neben 44 Produktionsbetrieben in den USA und Mexiko auch drei Rollenoffsetdruck-Standorte in Polen. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und der behördlichen Zustimmung.

    Der jetzt als LSC Poland bezeichnete, damalige Donnelley-Ableger war 1994 gegründet worden und ist nach eigenen Angaben das siebtgrößte Rollenoffset-Druckunternehmen in Europa. Der Umsatz im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 betrug rund 200 Mio. Euro. LSC Poland produziert überwiegend Werbebeilagen, Magazine und Kataloge. An sechs Standorten in Polen werden mehr als 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. An den drei Rollenoffset-Produktionsstandorten in Starachowice und den beiden in Krakau werden auf insgesamt 72.800 qm Produktionsfläche 23 Rollenoffset- und fünf Bogendruckmaschinen betrieben. Im Jahr 2017 verarbeitete LSC Poland 222.000 Tonnen Papier.

    70 Rollenoffset- und vier Tiefdruckmaschinen

    Nach dem Abschluss der Transaktion – so eine Mitteilung des Unternehmens – sollen sich die jährlichen Pro-forma-Umsätze der Walstead Group auf über 730 Mio. Euro belaufen. Der Konzern wird mehr als 4.400 Mitarbeiter beschäftigen, die auf 70 Rollenoffset- und vier Tiefdruckmaschinen zusammen jährlich 905.000 Tonnen Papier verarbeiten. Die Firmengruppe wird von 19 Produktionsstätten in Großbritannien, Spanien, Österreich, Tschechien, Slowenien und Polen 4.800 Kunden in 38 Ländern beliefern. LSC Poland soll umbenannt werden und neben Walstead UK, Walstead Iberia und Walstead CE als vierte regionale Division auftreten. Grzegorz Czech, der Geschäftsführer von LSC Poland, soll dem Unternehmen erhalten bleiben.

    2008 erst gestartet

    Die Walstead Group wurde erst im Jahr 2008 durch Mark Scanlon (Chairman), Richard Fookes, Stephen Hargrave und Paul Utting (CEO) gegründet. Mit der Wyndeham Press Group wurden zunächst vier Rollenoffsetdruckereien in Großbritannien erworben. Es folgten die spanischen Bertelsmann-Rollenoffset- und Tiefdruck-Niederlassungen. Aus der Insolvenz der Polestar-Gruppe wurde der Standort Bicester eingegliedert. 2016 dann ein großer Coup: Österreichs größter Rollenoffsetdrucker, die Leykam Let’s Print, kam unter das Dach von Walstead. Presseberichten zufolge hatte das britische Private-Equity-Unternehmen Rutland Partners damals 53 Prozent der Anteile an Walstead übernommen um den Kauf  der Let’s Printing Holding (Leykam Let’s Print) zu finanzieren. Erst vor wenigen Wochen wurde dann der Kauf der NP Druck GmbH in St. Pölten/Österreich abgeschlossen.

    “Konsolidierungen immer notwendiger”

    Mark Scanlon, der Vorstandsvorsitzende von Walstead, kommentiert die LSC-Übernahme so: „Durch die Zusammenführung von Walstead und LSC Poland entsteht ein Unternehmen mit unübertroffener geografischer Reichweite und Produktionsressourcen zur Unterstützung Europas größter Einzelhändler, Katalog- und Zeitschriftenverlage sowie Markeninhabern. Wie man an unserem Wachstum in der europäischen Druckbranche sehen kann, bin ich der festen Überzeugung, dass gedruckte Medien einen dauerhaften Platz bei den Verbrauchern haben und unseren Kunden einen messbaren, vertrauenswürdigen und zuverlässigen Vertriebskanal bieten. Diejenigen, die an der Lieferkette von Printmedien beteiligt sind, müssen erkennen, dass Konsolidierungen immer notwendiger werden, damit Print ein praktikables und wirtschaftliches Kommunikationsmedium bleibt, das den Herausforderungen der digitalen Welt weiterhin gerecht wird.”



  • 5 Beispiele, in denen Internetriesen mit Print punkten

    Anzeigen, Aufkleber, Plakate oder ganze Magazinreihen – Facebook, Google und Co. sind nicht nur online zu finden. Immer wieder setzen die Internetgiganten auch auf Gedrucktes – sei es, um sichtbarer oder glaubwürdiger zu sein. Wir stellen 5 Beispiele vor.

    1. Ganzseitige Zeitungsanzeigen von Facebook
    Unter dem Druck des Skandals millionenfach ausgespähter Facebook-Profile durch die inzwischen pleitegegangene Firma Cambridge Analytica startete Facebook-Chef Zuckerberg eine Entschuldigungskampagne. Er schaltete ganzseitige Anzeigen in den großen deutschen Tageszeitungen wie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dem „Handelsblatt“ und der „Süddeutsche Zeitung“. Es ist die zweite Anzeigenaktion der Social-Media-Plattform.

    2. Magazinreihe “Aufbruch” by Google Deutschland
    Die Magazinreihe „Aufbruch“, die Google Deutschland der „Süddeutschen Zeitung“ und weiteren Publikationen regelmäßig beilegt. Die Idee, die laut der SZ Scala GmbH, eine Content-Marketing-Agentur der „Süddeutschen Zeitung“, dahintersteckt: ein crossmediales Konzept. Die Digitalisierung werde zwar viel diskutiert, sei aber für viele wenig greifbar. Google vermittle daher deutschlandweit in Workshops ein Basiswissen, das durch das Magazin ergänzt werde.

    3. Airbnb mit Kundenmagazin
    Die Übernachtungsplattform Airbnb brachte gemeinsam mit dem US-Verlag Hearst im Mai 2017 das „airbnbmag“ heraus. Das Heft soll sich auch durch Anzeigen finanzieren und erscheint gedruckt sowie digital – bislang allerdings nur in den USA. Vier Ausgaben der Printversion lassen sich für 15 Dollar auf airbnbmag.com bestellen.

    4. Plakatwerbung von Linkedin
    Die aktuelle integrierte Markenkampagne #WasMichMotiviert von Linkedin schließt auch Plakate ein: Echte Mitglieder des Karrierenetzwerks zeigen, was sie geprägt hat und motiviert. „Dafür setzen wir selbstverständlich auf Formate, mit denen wir unsere Zielgruppe – berufstätige Menschen im ersten Drittel ihrer Karriere – am besten erreichen können“, so Selena Gabat, Marketingmanagerin bei Linkedin. „In der aktuellen Kampagne kombinieren wir daher klassische und digitale Out-of-Home-Formate mit Kinospots und einer umfassenden digitalen Kampagne.

    5. Uber mit Out of Home Media
    Im Sommer 2016 in München setzte Uber erstmals Out-of-Home-Medien ein: „Die Kampagne war ein voller Erfolg! Wir hatten bei den App-Downloads einen Anstieg um 30 bis 40 Prozent und einen neuen Rekord an wöchentlichen Erstanmeldungen!“ berichtete Luis Orsini-Rosenberg, Marketing Manager Germany.

    Warum Internetkonzerne Aufmerksamkeit via Print suchen und wie Druckereien davon profitieren können, hat DD-Autorin Nicola Scheifele für Deutscher Drucker 13-14/2018 untersucht. Das Heft kann ab sofort im print.de-Shop bestellt werden. [5845]



  • Neues Cockpit für Perfect Pattern »sPrint One«

    Das Technologie- und Softwareunternehmen Perfect Pattern (München) hat das Cockpit seiner Lösung für die Druckplanung, »sPrint One«, optimiert. Die vor allem nach Kundenwunsch überarbeitete Fassung der Oberfläche soll die auf künstlicher Intelligenz basierende Applikation schneller und einfacher bedienbar machen. Neue Funktionen sollen zudem eine höhere Effizienz und Flexibilität in der Druckplanung und der Berechnung der Druck-, Nutzen- oder Sammelformen im Bogenoffset schaffen.

     

     

    Die Neuerungen für das Bogenoffset-Druckplanungstool:

     

    Das im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) betriebene »sPrint One« nutzt mathematische Algorithmen und künstliche Intelligenz, um Druckereien eine effektive Planung ihrer Aufträge zu ermöglichen. Das Cockpit ist die Oberfläche von »sPrint One«, dessen zentrales Element wiederum eine Realtime-Plantafel ist. Die Version 2 dieses Cockpits umfasst folgende Weiterentwicklungen:

     

    • Plantafel mit mehr Details: Die Bedienung wurde laut Perfect Pattern vereinfacht durch zusätzliche Features wie etwa die individuell konfigurierbare Detailtiefe in der noch umfassenderen Darstellung des Planungsprozesses. Die Berechnung der Druckformen biete nun auch einen integrierten Verlauf früherer Berechnungen.

     

    • Übersichtlichere Papierdatenbank: Die Unterteilung der Bedruckstoffe nach Sorte und Oberfläche soll eine bessere Übersicht schaffen. Auch die Angabe des Herstellers ist nun möglich, so Perfect Pattern. Darüber hinaus sollen die Preise entweder wie bisher einzeln oder auf Basis von Preislisten angegeben werden können, was die Aktualisierung der Preisangaben beträchtlich erleichtere.

     

    • Zuweisung der Bedruckstoffe zu Maschinen: Auch die Zuweisung der Bedruckstoffe (Mounted Medias) zu einzelnen Druckmaschinen wurde komplett überarbeitet. So wird nun strikt unterschieden nach automatisch und manuell angegebenen Mounted Medias, letztere können laut Hersteller in zwei Stufen entweder gänzlich manuell oder teilweise automatisiert angepasst werden. Auch die Massenbearbeitung der Mounted Medias soll nun möglich sein, ein großer Zeitvorteil im Alltag. Eine weitere Neuerung in diesem Bereich ist das automatische Anlegen von Bogenbremsen.

     

    • Modifiziertes Erscheinungsbild: Das Erscheinungsbild der Applikation folgt nun den Grundsätzen des Flat Designs. Bei diesem Gestaltungsprinzip rücken Einfachheit, Funktionalität, intuitive Bedienbarkeit und Geschwindigkeit in den Mittelpunkt.

     



  • BVDM veranstaltet Treffpunkt Innovation 2018

    Am 27. und 28. September 2018 veranstaltet der Bundesverband Druck und Medien e.V. (BVDM) im Berliner VKU-Forum den „Treffpunkt Innovation“. Diese Veranstaltung greift das Konzept des „Treffpunkt Technik“ aus dem Vorjahr auf und somit stehen laut BVDM erneut aktuelle Fragen der Prozessgestaltung und der Geschäftsfeldentwicklung im Fokus.

    Der erste Veranstaltungstag widmet sich dem Motto „Vom Produktanbieter zum Systempartner – Innovative Konzepte für Problemlöser“. In Referaten und Podiumsdiskussionen sollen Potenziale für die Entwicklung von Druck- und Medienunternehmen im Kontext der „Druckindustrie 4.0“ analysiert werden. Im Zentrum steht dabei laut BVDM die Frage, wie durch eine engere Verzahnung der eigenen Leistungsprozesse mit denen der Kunden die Wertschöpfungskette verlängert und Alleinstellungsmerkmale entwickelt werden können. Diskutiert werden soll außerdem, ob neue Finanzierungsinstrumente wie Crowdfunding oder Abonnementmodelle innovative Strategien fördern können. Die Teilnehmer erhalten Anregungen, wie sie eine innovationsfördernde Unternehmenskultur schaffen.

    Themenpanels fördern den Dialog

    Am zweiten Veranstaltungstag sollen aktuelle Projekte und Arbeitsschwerpunkte des BVDM vorgestellt und diskutiert werden. Behandelt werden dabei folgende Fragen: Wohin bewegt sich die Offset-Standardisierung? Was bedeutet das neue Verpackungsgesetz für Druck- und Medienunternehmen? Wie lässt sich die Instandhaltung langfristig genutzter Zeitungsproduktionsanlagen sicherstellen? Wie ändern sich Kundenanforderungen im Zeitalter von Industrie 4.0?

    Das Konzept der Veranstaltung ist laut BVDM dialogorientiert. „Die Teilnehmer schätzen am Treffpunkt Innovation nicht zuletzt die einzigartige kollegiale Atmosphäre. Es ist uns gelungen, diesen Spirit zu erhalten, obwohl sich mit der Umwandlung des einstigen Gremientreffs zu einer Veranstaltung für die gesamte Branche die Teilnehmerzahl deutlich erhöht hat“, so Harry Belz, Organisator des Treffpunkt Innovation beim BVDM. Vor allem die Themenpanels würden neben der Möglichkeit, in moderierten Gesprächen Meinungen und Erfahrungen mit ausgewiesenen Experten auszutauschen, auch Gelegenheit bieten, Wünsche und Anregungen unmittelbar in die Verbandsarbeit einzubringen, so Belz weiter. Der Treffpunkt Innovation richte sich somit an alle, die nicht nur zuhören, sondern mitreden möchten.

    Für Druck- und Medienunternehmen ist die Teilnahme am Treffpunkt Innovation laut BVDM kostenlos. Für alle weiteren Teilnehmer beträgt die Teilnahmegebühr 480 Euro zzgl. MwSt. Nähere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung: www.bvdm-online.de/TreffpunktInnovation.



  • DG Press Services: Neue Vision-Rollenoffsetdruckmaschine

    Die 9-Farben-Druckmaschine Vision von DG Press Services ist mit einem Inkjet-Modul, einem Farbkontrollsysystem, einer automatischen Stoß-an-Stoß-Bahnklebevorrichtung und der Möglichkeit, Rainbow-Effekte zu erzielen, ausgestattet. Die Schmalbahn-Rotation hat eine Gesamtlänge von 43 Metern und bietet alle möglichen Finishing-Optionen (Rolle-zu-Rolle / Rolle-zu-Falz / Rolle-zu-Bogen).

    Die Vision wurde speziell für den Sicherheitsdruck entwickelt und ist eine schnell einrichtbare Rollenoffsetdruckmaschine, die wellenlose Antriebstechnologie mit einer „unbegrenzten Anzahl von Inline-Optionen“ kombiniert, so der Hersteller im Vorfeld der Veranstaltung. Der Event findet statt bei DG Press Services im Hallseweg 21, 6964 AJ Hall (Niederlande).

    Mit der neuen Druckmaschine sollen Drucker vielfältige Sicherheits- und behördliche Dokumente in hoher Druckqualität produzieren können – mit verschiedenen Inline-Verarbeitungsmöglichkeiten bei kurzen Rüst- und Zylinderwechselzeiten, wie es weiter heißt.



  • Download: Von Canon bis Xerox – Digitale Bogendrucksysteme in der Übersicht
    Längst haben sich Toner- und Inkjet-Drucksysteme etabliert, die dank höherer Qualität, kürzerer Jobdurchlaufzeiten und neuer Veredelungseffekte in der Lage sind, dem Bogenoffsetdruck Marktanteile abzunehmen – selbst in Auflagebereichen, die ...

  • Druckhaus Ulm-Oberschwaben automatisiert die Produktion weiter

    Das Druckhaus Ulm-Oberschwaben (DUO) ergänzt seine 2014 an den Standorten Weingarten und Ulm installierten vier Zeitungsdruckmaschinen des Typs Manroland Colorman Autoprint um das Farbdichteregelsystem IDS-3D von Q.I. Press Controls (QIPC).

    Kerngeschäft des Druckhauses Ulm-Oberschwaben ist die Produktion sämtlicher Zeitungen und Wochenblätter für die beiden Gesellschafter Neue Pressegesellschaft Ulm und Schwäbisch Media Ravensburg. Mit 170 Mitarbeiter werden an sechs Tagen in der Woche 30 Lokalausgaben mit einer Gesamtauflage von 290.000 Exemplaren produziert.

    Dank des bereits jetzt erreichten Automatisierungsgrades werden bei DUO lediglich zwei Gramm Farbe pro Zeitung verbraucht, für Geschäftsführer Ernst Jackwert ist das aber immer noch zu viel. Mit insgesamt 16 IDS-3D-Kameras von QIPC soll der Farbeinsatz zusätzlich reduziert sowie der Produktionsprozess weiter automatisiert werden.

    IDS-3D arbeitet bildbasiert mit markenlosen Messungen. Die digitale Kamera verarbeitet die Messdaten in Echtzeit und legt dabei das digitale Druckbild als Referenz zugrunde. Durch die automatische Korrektur und Optimierung von Farbe und Feuchtwasser soll IDS-3D eine farbstabile Reproduktion ermöglichen und zur weiteren Reduzierung der Makulatur beitragen. Gleichzeitig ist das System durch den integrierten Farbnebelschutz AIMS (Automatic Ink Mist Shield) in der Lage, die Optik bei Bedarf automatisiert zu reinigen. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir uns mit IDS-3D für die innovativste und beste Lösung entschieden haben“, urteilt Ernst Jackwert.

    In Ulm und Weingarten wird ab Herbst 2018 zusätzlich das Qualitätsmanagementsystem IQM von QIPC zum Einsatz kommen. Dieses webbasierte Reporting-System protokolliert in Echtzeit für die Produktqualität relevante Daten zu Register, Farbdichte oder Fan-out und bündelt sämtliche Abweichungen in einem Produktionsbericht. Durch die integrierte Fehlererkennung lässt sich achvollziehen wie viele Exemplare eines einzelnen Auftrags nicht den gewünschten Qualitätsstandards entsprechen.

    „Wir freuen uns, dass sich DUO als klassischer Manroland-Kunde für unsere Systeme entschieden hat,“ sagt QIPC-Geschäftsführer Menno Jansen.



  • Fogra lädt ein zum 10. Anwenderforum UV-Druck

    Der UV-Offsetdruck hat sich in den letzten Jahren immer stärker verbreitet und „die Nische“ verlassen. Inzwischen ist der Einstieg in den UV-Druck leichter als vor Jahren. Daher fragen sich heute viele Unternehmer, die vor einer Kaufentscheidung stehen, ob sie in eine Maschine für den konventionellen Betrieb oder in eine UV-Maschine investieren sollen. Für den wirtschaftlichen Erfolg ist neben einer Kundenanalyse in jedem Fall zusätzliches Wissen entscheidend, denn mittlerweile ist beispielsweise die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Verbrauchsmaterialien deutlich gestiegen. Hier soll das am 7. und 8. November 2018 in München nun schon zum 10. Male stattfindende „Anwenderforum UV-Druck“ Hilfestellung leisten.

    Ein erfolgreicher UV-Drucker muss heute in der Lage sein, viele Komponenten wie Feuchtmittel, Druckfarben, Lacke und Waschmittel auf die in den Druckmaschinen eingebauten Elastomere, Strahler und die zur Verfügung stehenden Lack- bzw. Druckplatten anzupassen. Eine schlecht auf das System abgestimmte Komponente kann das System nachhaltig beeinflussen und damit die Kosten für die Druckprodukte in die Höhe treiben.

    Das diesjährige Anwenderforum der Fogra in München (NH München Ost Conference Center, Einsteinring 20, 85609 Aschheim b. München) wird in einer Retrospektive aufzeigen, wie sich die Leistungsfähigkeit der auf dem Markt befindlichen Druckmaschinen, Strahler und Verbrauchsmaterialien verbessert hat und wo der aktuelle Stand der Technik ist.

    Mit diesem Anwenderforum wird praxisnah Hilfestellung für eine sachgerechte Auswahl und Abstimmung von Materialien auf die vorhandene bzw. anzuschaffende Maschinengeneration gegeben. Dazu sollen sowohl die Vorträge und anschließenden Diskussionen als auch die Gespräche mit den Fachleuten in der begleitenden Ausstellung dienen. Die Forumsteilnehmer erhalten somit die neuesten Trends und Ansprüche im UV-Druck vermittelt und können mit Kollegen und Experten aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette netzwerken.

    Weitere Informationen zum UV-Anwenderforum finden sich unter: www.fogra.org/fogra-veranstaltungen/uv-druck/, so zum Beispiel, dass bei Anmeldungen bis 31. August ein reduzierter Frühbucherpreis eingeräumt wird.



  • FFI erarbeitet Datenbank für Karton

    Wie der Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gab, startet der Verband mit der Implementierung einer in Deutsch und Englisch verfügbaren, internationalen Online-Kartondatenbank. In dieser sollen künftig alle in der Branche eingesetzten Faltschachtelkartons mit ihren jeweiligen technischen Daten und Zertifikaten eingestellt werden.

    Innerhalb der Datenbank werden laut FFI für jeden Faltschachtelkarton die öffentlich verfügbaren technischen Daten wie Biegesteifigkeit, Dicke, Feuchte, Weißgrad etc. enthalten sein. Jeder Datensatz werde um technische Datenblätter, Unbedenklichkeitsbescheinigungen oder Werkszertifikate des jeweiligen Faltschachtelkartons ergänzt. Nicht enthalten werde die Datenbank betriebswirtschaftliche oder kalkulatorische Daten wie Preise, AGB, Lieferzeiten oder Lagerbestände.

    Kartondatenbank soll Supply-Chain-Kosten reduzieren

    Wie Christian Schiffers, Geschäftsführer des FFI erläuterte, war der Ausgangspunkt für das Projekt die Feststellung des FFI Ausschusses Einkauf, dass zentrale bzw. online gestützte Materialdatenbanken in vielen anderen Branchen seit langem etabliert seien, aber nicht so in der Faltschachtel-Industrie. Nach Schätzungen existierten bei den europäischen Faltschachtelherstellern ca. 300 bis 500 analoge oder digitale, dezentrale Datenbanken mit Produktinformationen über die in der Faltschachtel-Industrie eingesetzten Kartonsorten. Auch die Kartonhersteller würden laut FFI all ihren Kunden ihre produktbezogenen, technischen Informationen und Zertifikate in unterschiedlichen Quellen und Formaten bereitstellen und somit ebenfalls erheblichen Aufwand betreiben.

    „Ziel der zentralen „Multi-to-multi-Datenbank“ ist daher die Reduzierung von Ineffizienz und Administrationskosten sowohl auf Seiten der Kartonerzeuger als auch der Faltschachtelhersteller“, so FFI-Geschäftsführer Schiffers. Zudem unterstütze die Datenbank die Faltschachtelhersteller bei ihren Auditierungen, da die Datensätze durch automatisierte Pflegeaufforderungen an die Dateneingeber mit Nachverfolgung stets auf dem aktuellen Stand seien, so Schiffers.

    Der Umsetzungsphase ging eine fast zweijährige Konzeptionierung in den Gremien des FFI und mit den Projektpartnern sowie eine juristische Prüfung voraus. Für Implementierung und Betrieb der Datenbank haben Vorstand und Beirat des FFI eine Finanzierung im mittleren fünfstellingen Bereich beschlossen.

    Abgestuftes Nutzungskonzept

    Der FFI wird mit jedem Datenlieferanten (Kartonhersteller) und Datennutzer (FFI-Mitglied/Faltschachtelhersteller) einen Nutzungsvertrag abschließen. Beispielsweise sei geplant, dass alle teilnehmenden Kartonhersteller sowie die Mitglieder anderer nationaler Faltschachtelverbände innerhalb des europäischen Verbands ECMA (European Carton Makers Association) einen Zugang zur Datenbanknutzung erhalten. Auch Nichtmitglieder des FFI würden nicht außen vor bleiben: in eingeschränktem Maße könnten auch sie auf gewisse Funktionalitäten der Datenbank zurückgreifen.

    Voraussichtlich Mitte/Ende 2019 soll die Datenbank für den kostenfreien Online-Zugriff bereitstehen.

     

     

     

     

     



Wir verwenden Cookies, um unsere Website und Ihre Erfahrung bei der Verwendung zu verbessern. Cookies, die für den grundlegenden Betrieb der Website verwendet werden, sind bereits festgelegt. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und deren Löschung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.
EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk